Feuerkorb

Lagerfeuer im eigenen Garten

Feuer hat was Magisches: neben der faszinieren Wärme ist das hypnotisch tanzende Feuer beruhigend und entspannend. Doch kaum jemand hat eine Feuerstelle in seinem Garten. Die verbrannte Wiese würde sich optisch auch nicht sonderlich gut integrieren. Daher empfehlen wir einen Feuerkorb.

Die Lösung: ein Feuerkorb

feuerkorb

Feuerkörbe sind nach unten verjüngende, konische Streben- oder Gitterstrukturen. Sie werden in der Regel auf drei Füßen gelagert. In ihnen schichtet man Holzscheite auf, welche, durch die erhöhte Position, besonders warm brennen und schön zu betrachten sind.

Ein Feuerkorb ist insofern eine besondere Art der Feuerstelle, da das Feuer eine besonders intensive Flamme entwickelt. Dies wird von dem aus allen Seiten zu strömenden Sauerstoff gewährleistet. Vergleichbare Flammen lodern nur bei einem offenen, großen Lagerfeuer.


Feuerkorb – moderne Antiquitäten

feuerkorb Seit der Antike werden Feuerkörbe geschätzt und besitzen für die Menschheit daher eine lange Tradition. Im alten Rom wurden sie zum Heizen und Beleuchten kleiner bürgerlicher Wohnräume aber auch der großen, luxuriösen Villen verwendet.
Auch, wenn der Feuerkorb so gesehen ein Relikt aus alten Zeiten ist, kann er auch heute für Wohlfühlambiente sorgen. Und das Beste: sie können mit ihm !

Sehen Sie sich auch unsere anderen Feuerstellen hier an.

 

 

 

 


Dem Boden zu liebe

Um den Boden zu schonen, wird oft auch ein Untersatz mitgeliefert. Diese so genannten Aschebleche, werden direkt unter den Feuerkorb platziert. Das Blech ist so groß, dass herabfallende Glut und Asche nicht den Boden verbrennt. Die in diesem Blech gesammelte Asche ist über diesen Untersatz somit auch leichter zu entsorgen.

Neben der atmosphärischen Gartenbeleuchtung ist ein Feuerkorb außerdem, wie bereits vorherigen erwähnt, ausgezeichnet zum Grillen geeignet. Viele Modelle werden mit einem Gitterrost zum Grillen geliefert.


Wann und wo ein Feuerkorb brennen darf

Laut Gesetz gibt es keine zeitlichen Beschränkungen für die Nutzung eines Feuerkorbes. Auch die Positionierung der Feuerstelle ist nicht gesetzlich festgelegt. Allerdings sollte die Feuerstelle gut zu erreichen sein und nicht in unmittelbarer Nähe zu brennbaren Material stehen.  Was zu beachten gilt, ist das Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG).

Zusammengefasst besagt es, weder die Nachbarschaft noch die Allgemeinheit darf von der Nutzung des Feuerkorbes gefährdet oder eingeschränkt werden. Starke Rauchentwicklung muss zum Beispiel vermieden werden, dies gelingt durch trockenes Brennmaterial. Feuchtes Holz oder Laub an dem Brenngut verdampfen zu großen Rauchmengen und beeinträchtigen das Erlebnis durch unangenehmes Brennen in den Augen und einen beißenden Geruch.


Die richtige Wahl

Natürlich gibt es eine große Auswahl an Feuerkörben und nicht jeder ist für jede Situation geeignet.

Feuerkorb

Es gibt riesige Feuerkörbe von bis zu einem Meter Durchmesser, Dieses Modell scheint gänzlich ungeeignet für einen Junggesellen. Besser wäre hier, ein kleines Modell mit einem Grillrost.

Da die Bedürfnisse für jedermann anders sind, lohnt es sich, die Zeit in die richtige Wahl zu investieren.

Vom Design bis hin zum Material, werden viele Variationen geboten. Wer seinen Feuerkorb gerne zentriert in seinem Garten platzieren möchte wählt eher ein Rostfreien Edelstahl Feuerkorb. Möchte man den Korb nur zur Benutzung aufstellen empfiehlt es sich, ein leichtes kleines Modell zu wählen.


Die besten Modelle

Der Kamino-Flam Feuerkorb Nike ist ein kleines Modell und wird mit einem Grillrost geliefert. Das pulverbeschichtete Material ist Wind und Wetterfest. Die beiliegende Ascheschale macht diese Ausführung zu einer guten Wahl für kleine Terrassen Feuer.

Bei dem Landmann Feuerkorb in schwarz handelt es sich um einen mittelgroße Feuerstelle. Sein sehr feingliedriges Gitter gewährleistet sehr geringen Funkenflug. Er ist aus Edelstahl gefertigt und überzeugt mit ausgezeichneter Verarbeitungsqualität.

Wer es groß mag trifft bei dem kuheiga Riesen Feuerkorb Globus genau die richtige Wahl. Mit seinen 52 cm  Durchmesser braucht dieser Koloss gebührenden Platz. Er ist robust gebaut und hat ein entsprechend hohes Gewicht.

 


Kosten

Die Kosten für Feuerkörbe belaufen sich zwischen 50 Euro und weit über 150 Euro. Es gibt günstige Modelle schon ab 20 Euro. Die Qualität sinkt in der Regel aber mit dem Preis. Das Material rostet schneller oder die Abstände der streben ist so groß, dass das Brenngut durchfällt.

Lieber ein wenig mehr ausgeben, dafür aber lange glücklich sein.


Mobilität – Feuer, wo auch immer man will

Die geschickte Konstruktion ist durch sein schmales Design leicht zu transportieren. Beim Camping oder auf Diversen Festivals darf zum Beispiel ausschließlich in gesicherten Orten Feuer gemacht werden. Mit einem Feuerkorb ist dieses Problem schnell gelöst. Seine Standfestigkeit und die Untergrund schonende Natur gewährleisten absolute Kontrolle.

Die gängigen Ausführungen der Feuerkörbe sind nicht größer als ein gewöhnlicher Campinggrill.

Nur bietet der Feuerkorb weitaus mehr Möglichkeiten. Marshmallows grillen oder Stockbrot sind nun nicht mehr auf die Lagerfeuer Abende am Fluss Ufer begrenzt.

 


Sicherheit

Da Holzscheite relativ fest in den Korb gesteckt werden, besteht ein gesundes Risiko, dass Kinder das brennende Holz herausziehen. Dazu kommt, durch die hohe Hitze beim verbrennen, ist ein Griff ins Feuer oder das Brenngut fast ausgeschlossen.

Das Platzieren des Brennguts muss allerdings bedacht vorgenommen werden, um die Vorteile dieser Feuerstelle zu nutzen. Beim Nachlegen des Holzes sollte man sich bewusst sein wie man es platziert. Wenn man unvorsichtig ist, kippen die nach gelegten Teile über. Bei großen brennenden Holzstücken kann es schwer werden diese wieder in den Korb zu befördern.

Als Faustregel gilt, das Brenngut sollte nicht mehr als ein Drittel der gesamtLänge über den Rand des Korbs ragen.


Das Holz richtig einsetzen

Die Feuerkörbe sind so ausgerichtet, dass das Holz Trichter förmig gelagert wird. Die einzelnen Hölzer werden bis an die Grundplatte des Korbes geschoben und bilden ein auf den Kopf gestelltes Lager Feuer.

Das Brenngut verbrennt zu Kohle, welche sich an der Grundplatte sammelt. Diese Kohle muss regelmäßig mit einem Schürhaken oder Feuerhaken entfernt werden, um die Stabilität der nach gelegten Teile zu gewährleisten.


Brandschutz Verordnungen

Um auch nachhaltig Freude an seiner neuen Feuerstelle zu finden, sollte man auch die jeweiligen Brandschutz Verordnungen kennen. Nicht ruiniert einen Abend mehr, als ein Ordnungsbeauftragter der einem das Feuer untersagt.

Diese Link führt zu einer PDF Brandschutz Verordnung


Fazit

Mit einem Feuerkorb können Sie ganz flexibel Ihren Abend im Garten verbringen. Dabei strahlt Ihre neue Feuerstelle nicht nur Gemütlichkeit sondern auch Wärme aus! Das Wichtigste bei Betriebnahme eines Feuerkorbs ist immer die Sicherheit im Umgang